Aufstellungs-Supervisions-Tag

Nächster Termin: Sa, 25. Juli 2026, 1160 Wien

Beim Aufstellungs-Supervisions-Tag bieten wir dir einen geschützten Raum, in dem erfahrene Aufstellungsarbeit, fachlicher Input, kollegiale Supervision und inspirierender Austausch aufeinandertreffen.

Du kannst die Gelegenheit gerne nützen, um persönliche Anliegen, Fragen oder Unsicherheiten in eine Aufstellung einzubringen. So kannst du den Tag für Selbsterfahrung im professionell begleiteten Kontext nutzen und erhältst wertvolle Impulse und ein Stück zusätzliche Klarheit für deinen professionellen Weg.

Gabriel Floß

Nach einem gemütlichen Ankommen und einer Einstiegsrunde beginnen wir mit den Aufstellungen gewidmet. Zwischen den Aufstellungen bietet sich Raum für Reflexion und Diskussion der Erfahrungen und Eindrücke, aber auch für theoretische Inputs. Als LSB arbeiten wir im Rahmen de Seminars fachlich vertiefend (Supervision / Weiterbildung) und mit Fokus mit Fokus auf unsere professionelle Tätigkeit als Berater:innen. Der kollegial-professionelle Rahmen bietet uns die Möglichkeit, intensiv auf unsere persönliche wie professionelle Entwicklung zu reflektieren.

Pro Tag können insgesamt 5-6 Aufstellungen begleitet werden.

René Hartinger

Regulärer Teilnahmebeitrag: EUR 240,-

Die Termine finden statt, wenn zum Stichtag (zwei Wochen vorab) 6 LSB angemeldet sind. Maximal können 10 Personen teilnehmen. Ggf. nehmen am Anfang des Tages auch Einzelpersonen teil, die nur aufstellen.

  • 12 EH / 9 STUNDEN GRUPPENSUPERVISION* nach ALTER & NEUER Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung oder
  • 9 STUNDEN GRUPPENSELBSTERFAHRUNG* nach ALTER & NEUER Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung oder
  • 9+1 STUNDEN FORTBILDUNG lt. Standes und Ausübungsregeln für die Lebens- und Sozialberatung
Bild: StartupStockPhotos auf pixybay
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Impressionen aus unserem Seminarport in Ruhelage mit Garten

Das Leben des Menschen zeichnet sich durch eine laufende Entwicklung aus. Die Entwicklungspsychologie kennt verschiedene Modelle zur Erklärung der psychischen / psychosozialen Entwicklung des Menschen. Bindung als prägender Faktor bzw. Bindungstheorien zu dessen Erklärung spielen hier eine wichtige Rolle. Ein Ansatz der Erklärung ist die Entstehung „innerer Objekte“ – also innerer (psychischer) Abbilder- beispielsweise des Vaters, der Mutter oder von Introjekten (verinnerlichte Grundannahmen, Glaubenssätze, Verhaltensweisen etc.). Moderne Entwicklungspsychologische Ansätze gehen davon aus, dass Entwicklung in allen Lebensphasen stattfindet (/-n kann) und alle Lebensphasen „Spuren“ hinterlassen. Eines der berühmtesten Entwicklungspsychologischen Modelle, Eriksons Stufenmodell, sieht Lebensphase jeweils durch Lebenskrisen miteinander verbunden. Aus diesen können ungelöste Entwicklungsaufgaben hervorgehen. Sowohl innere Objekte / Introjekte als auch „ungelöste Aufgaben“ gehören werden in Aufstellungen häufig bearbeitet.

Oft wird Trauma mit schmerzhafter Erfahrung gleichgesetzt – und ist es auch. Aber im Trauma liegt auch ein Berührungspunkt mit unserem unverhüllten Selbst – mit unserer Vitalität und unseren ursprünglichen Bedürfnissen. Dieser Berührungspunkt kann uns auch viel viel später noch – oder wieder – als Kompass dienen. Neben den traumatisierten Anteilen der Psyche spielen beispielsweise im Modell nach Franz Ruppert auch Überlebensanteile sowie Gesunde Anteile eine Rolle. Traumatisierende Erfahrungen und die Dynamik zwischen den Anteilen sind häufig Gegenstand von Aufstellungen.

Hinweise: Wir wollen dir mit dem Seminar „Aufstellungs-Supervisions-Tag“ eine gute Lern- und Supervisionserfahrung sowie gute persönliche Erfahrungen mit der Methode Aufstellungsarbeit ermöglichen. Gleichzeitig bietet sich dir ein Rahmen für persönliche Reflexion und ein vertiefendes Anschauen deines professionellen Weges. Dabei möchten wir hinweisen: Aufstellungsarbeit ist emotionale Arbeit. Wir werden gut darauf achten, dir auch in dieser Hinsicht einen guten sicheren Rahmen zu bieten. Es handelt sich um kein Lehrseminar – du lernst nicht, wie du selbst Aufstellungen anleitest. Wir werden aber miteinander über Grundlagen der Aufstellungsarbeit sprechen und alle Aufstellungen und Erfahrungen gut reflektieren. Weiters erhältst du Empfehlungen, beispielsweise für vertiefende Literatur.