Aufstellungs-Supervisions-Tag

„Der Aufstellungs-Supervisions-Tag ist jenes Supervisionsformat, das ich selbst mir während meine Ausbildung immer gewünscht hatte. Ein Lern-Erlebnis auf unterschiedlichen Ebenen, bei dem man gemeinsam in die Tiefe geht. Inspirierend und mit hohem Anspruch. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt.“ René Hartinger

„Aufstellungsarbeit ist für mich eine der schönsten Methoden, um emotionalen Prozessen zu begegnen und sie zu begleiten. Beim Supervisionstag habe ich die Möglichkeit, diese Begegnungen mit KollegInnen zu teilen und auf verschiedenen Ebenen – Klient, Repräsentant, professioneller Beobachter – zu reflektieren.“ Gabriel Floß

Du kannst die Gelegenheit gerne nützen, um persönliche Anliegen, Fragen oder Unsicherheiten in eine Aufstellung einzubringen. So kannst du den Tag für Selbsterfahrung im professionell begleiteten Kontext nutzen und erhältst wertvolle Impulse und ein Stück zusätzliche Klarheit für deinen professionellen Weg.

Anhand unserer persönlichen Erfahrungen aus den Aufstellungen vertiefen wir unsere Einsichten und gewinnen neue Perspektiven darauf, wie Menschen aus verstrickten Situationen heraus Schritte in die persönliche Entwicklung gehen können. Das bringt vertiefende Einsicht darüber, wie diese Methode innere Klarheit schaffen, Entwicklungsperspektiven aufzeigen und unseren Klient:innen weiterhelfen kann.

Die erste Tageshälfte ist spezifisch Aufstellungen gewidmet. Die zweite Tageshälfte bietet zusätzlichen Raum für Reflexion und Diskussion der Erfahrungen und Eindrücke, aber auch für weitere Aufstellungen. Hier arbeiten die LSB im Rahmen der Supervision vertiefend weiter. Der kollegial-professionelle Rahmen bietet uns die Möglichkeit, mit Fokus auf unsere professionelle Tätigkeit als Berater:innen intensiv auf den eigenen professionellen Kontext und unsere persönliche wie professionelle Entwicklung sowie die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode hin zu reflektieren.


Regulärer Teilnahmebeitrag: EUR 219,-

Beitrag incl. Skriptum, Getränke und Snacks, exkl. Mittagessen.

Die Termine finden statt, wenn zum Stichtag 6 Personen angemeldet sind. Maximal können 10 Personen teilnehmen. Davon sind max. 3 Aufstellende, die nicht der Gruppe professioneller LSB angehören. Diese nehmen nur an der ersten Tageshälfte teil – nicht aber an der fachlichen Vertiefung und den ergänzende Aufstellungen).


12 EH / 9 STUNDEN GRUPPENSUPERVISION lt. Lebens- und Sozialberatungsverordnung 2003 idF 2006 („Alte Verordnung“) oder

9 STUNDEN GRUPPENSELBSTERFAHRUNG lt. Lebens- und Sozialberatingsverordnung 2003 idF 2006 („Alte Verordnung“) oder

9+1 STUNDEN FORTBILDUNG lt. Standes und Ausübungsregeln für die Lebens- und Sozialberatung

Folgenden Angebote können im Paket gebucht werden.

Methoden-Werkstatt Aufstellungsarbeit am Freitag, den 10. April | 9.00 bis ca. 19.30 Uhr

Das Paket umfasst insgesamt 16 STUNDEN FORTBILDUNG lt. Standes und Ausübungsregeln für die Lebens- und Sozialberatung. Das entspricht der jährlichen Fortbildungsverpflichtung vollumfänglich.


Regulärer Paketpreis: EUR 279,-

Beitrag incl. Skriptum, Getränke und Snacks, exkl. Mittagessen.

Bild: StartupStockPhotos auf pixybay
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Das Leben des Menschen zeichnet sich durch eine laufende Entwicklung aus. Die Entwicklungspsychologie kennt verschiedene Modelle zur Erklärung der psychischen / psychosozialen Entwicklung des Menschen. Bindung als prägender Faktor bzw. Bindungstheorien zu dessen Erklärung spielen hier eine wichtige Rolle. Ein Ansatz der Erklärung ist die Entstehung „innerer Objekte“ – also innerer (psychischer) Abbilder- beispielsweise des Vaters, der Mutter oder von Introjekten (verinnerlichte Grundannahmen, Glaubenssätze, Verhaltensweisen etc.). Moderne Entwicklungspsychologische Ansätze gehen davon aus, dass Entwicklung in allen Lebensphasen stattfindet (/-n kann) und alle Lebensphasen „Spuren“ hinterlassen. Eines der berühmtesten Entwicklungspsychologischen Modelle, Eriksons Stufenmodell, sieht Lebensphase jeweils durch Lebenskrisen miteinander verbunden. Aus diesen können ungelöste Entwicklungsaufgaben hervorgehen. Sowohl innere Objekte / Introjekte als auch „ungelöste Aufgaben“ gehören werden in Aufstellungen häufig bearbeitet.

Oft wird Trauma mit schmerzhafter Erfahrung gleichgesetzt – und ist es auch. Aber im Trauma liegt auch ein Berührungspunkt mit unserem unverhüllten Selbst – mit unserer Vitalität und unseren ursprünglichen Bedürfnissen. Dieser Berührungspunkt kann uns auch viel viel später noch – oder wieder – als Kompass dienen. Neben den traumatisierten Anteilen der Psyche spielen beispielsweise im Modell nach Franz Ruppert auch Überlebensanteile sowie Gesunde Anteile eine Rolle. Traumatisierende Erfahrungen und die Dynamik zwischen den Anteilen sind häufig Gegenstand von Aufstellungen.

Hinweise: Wir wollen dir mit dem Seminar „Aufstellungs-Supervisions-Tag“ eine gute Lern- und Supervisionserfahrung sowie gute persönliche Erfahrungen mit der Methode Aufstellungsarbeit ermöglichen. Gleichzeitig bietet sich dir ein Rahmen für persönliche Reflexion und ein vertiefendes Anschauen deines professionellen Weges. Dabei möchten wir hinweisen: Aufstellungsarbeit ist emotionale Arbeit. Wir werden gut darauf achten, dir auch in dieser Hinsicht einen guten sicheren Rahmen zu bieten. Es handelt sich um kein Lehrseminar – du lernst nicht, wie du selbst Aufstellungen anleitest. Wir werden aber miteinander über Grundlagen der Aufstellungsarbeit sprechen und alle Aufstellungen und Erfahrungen gut reflektieren. Weiters erhältst du Empfehlungen, beispielsweise für vertiefende Literatur.